Erfolgreiche Veranstaltung „Diversity for All“

Im Rahmen der Bündnistage „einander.Aktionstage 2017“

Mit 87 Besucher_innen fand am 16.10.2017 die Lesung „Diversity for all: Macht den Mund auf!“ im Haus der Evanglischen Kirche statt in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Mannheim. Die Lesung setzte sich mit der Vielfalt von Geschlecht, Geschlechterrollen und sexueller Orientierung auseinander.

 

Die Lesung haben die Schauspielerinnen Monika-Margret Steger und Bettina Franke anhand von (Lieblings)textstellen, Gedichten und Tagebucheinträgen zu den Themen sexuelle Orientierung, geschlechtliche Identität und Geschlechterrollen künstlerisch erarbeitet. Die Beiträge sind im Gespräch und Austausch mit geflüchteten und schon länger in Mannheim ansässigen Menschen – unter anderem die Jugend vom PLUS –  entstanden. Erfahrungen, Sichtweisen und Meinungen wurden ausgetauscht. Die deutsch- und englischsprachige Aufführung, musikalisch begleitet von dem Akkordeonisten Laurent Leroi, war sehr gut besucht. Im Publikum befanden sich auch viele Menschen, die mit ihren Beiträgen zur Entstehung des Programms beigetragen hatten.

 

Diese Veranstaltung war Teil des dreiteiligen Projektes „Diversity for all“, das im Rahmen der „einander.Aktionstage 2017“ organisiert und über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ (BMFSFJ) gefördert wurde. Es war ein Kooperationsprojekt im Zeichen der Vielfalt - unter Beteiligung von PLUS e.V. (Projekt „Vielfalt unterm Regenbogen“), dem Diakonischen Werk Mannheim, Gisela Witt, Mediapädagogin,  Johannes-Keppler-Schule Gemeinschaftsschule K5 - Projektwochen Schule gegen Rassismus und den Mannheimer Schauspielerinnen Monika-Margret Steger und Bettina Franke. Ziel des Projektes ist es, die Akzeptanz der Vielfalt von Geschlecht und sexueller Orientierung gerade auch in Bezug auf junge Menschen und Geflüchtete zu fördern.

 

Auftakt bildete am 13.10.2017 das Informationsseminar unter dem Titel „Diversity for all: Lass uns reden!“ zur sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Vielfalt in der Erstaufnahmestelle „Industriestraße/Pyramidenstraße für Geflüchtete in Mannheim. Neun Teilnehmer diskutierten mit den Seminarleiter_innen (Javid Nabiyev, Queer Refugees for Pride und Eszter Varsa, PLUS e.V.) über verschiedene Formen möglicher sexuellen Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten. Schon die Vorbereitung von drei Organisationen (PLUS e.V., Queer Refugees for Pride, und Diakonischen Werk) brachte viele neue Erkenntnisse und Austausch.  Das Seminar war ein wichtiger Schritt in Richtung Enttabuisierung von nicht-heterosexuellen Lebensformen in Bezug auf geflüchteten Menschen.

 

Der zweite Teil des Projektes war ein Video, das Schüler_innen der Johannes Keppler Schule –Gemeinschaftsschule K5 gemeinsam mit Gisela Witt erarbeiteten. Im Rahmen der Projektwochen „Schule gegen Rassismus“ haben die Schüler_innen sich mit Fragen, wie „Darf ein Junge Ballett tanzen?“ oder „Ehe für alle – ist das richtiger Schritt?“ auseinandergesetzt.

 

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