Gemeinsam sind wir STARK

Diakonie-Projekt geht in die zweite Runde

Begegnungen schaffen, aufeinander zugehen, Ängste abbauen. Vorbild sein und Zeichen für ein respektvolles Zusammenleben setzen. Das war das zentrale Ziel des jüngst ins Leben gerufenen Kooperationsprojektes des Diakonischen Werks Mannheim. In Zusammenarbeit mit dem Lessing-Gymnasium Mannheim und dem Pauline-Maier-Haus brachte es im letzten Jahr Geflüchtete, Schüler und Bewohner der Pflegeeinrichtung an einen Tisch. Erneut werden ab 25. Juni fünf Einzelgruppentermine Möglichkeit bieten, sich im gemeinsamen Spiel oder bei einem Selbstverteidigungskurs zu begegnen, Potentiale zu entfalten und gleichberechtigt, tolerant und respektvoll miteinander Zeit zu verbringen. Ein besonderer Baustein bildet diesmal die Möglichkeit eines Praktikums in der Altenpflege für geflüchtete Menschen. Eine Abschlusspräsentation erfolgt am 18. Oktober 2019 im Rahmen der Mannheimer einander.Aktionstage.

 


Foto: Elles Magermans: Alles Gemeinsam: Schülerin mit einem Senioren beim Wing Tsun Training.  

Begegnungen schaffen, aufeinander zugehen

„Wir hatten im letzten Jahr tatsächlich einen großen Erfolg erfahren dürfen, als Geflüchtete; Schüler oder Menschen mit Pflegebedarf unabhängig ihrer Schwierigkeiten in körperlicher oder seelischer Hinsicht auf unkomplizierte Weise Kontakt zueinander aufnahmen.“, berichtet Cigdem Erdis, Projektleiterin und Leiterin der Stabsstelle Asyl und Migration. Viele von ihnen hätten lange nach Projektende der ersten Auflage weiterhin Kontakt gehalten, sich gegenseitig besucht, erzählt sie. „Eine wichtige Neuerung besteht nun in der Möglichkeit, Geflüchteten im Rahmen des Begegnungsprojekts ein Praktikum in der Altenpflege anzubieten.“ Anknüpfungspunkte seien bereits mit Abschluss des letzten „Gemeinsam sind wir STARK“ deutlich zutage getreten. „Die geflüchtete Menschen haben die Möglichkeit den pflegerischen Alltag kennenzulernen. Dabei werden sie Aufgaben bekommen, die sie gemeinsam mit unseren Pflegemitarbeitern durchführen werden.“, sagt Leiterin Radegunde Mösle des Pauline-Maier-Haus.

Projektzeitraum ist von Juni bis Oktober 2019 an verschiedenen Orten der Kooperationspartner. Höhepunkt bildet die Abschlusspräsentation im Rahmen der einander.Aktionstage.

Fragen zum Projekt können gerne an Cigdem Erdis gerichtet werden: Diakonisches Werk Mannheim,Stabsstelle Asyl und Migration, M1, 1a, 68161 Mannheim, Tel. 0621-28000 383, erdis@diakonie-mannheim.de, stabsstelle-migration@diakonie-mannheim.de.(JeLa)

 

 

 

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