Mit Engagement, Tatkraft und viel Herzblut

Über 300 Ehrenamtliche unterstützen die Einrichtungen des Diakonischen Werks

Mannheim, 18.09.2020. Ohne sie wäre die Arbeit in vielen Beratungsstellen der Diakonie Mannheim gar nicht denkbar. Ehrenamtliche, die oft seit Jahren schon die über 34 Einrichtungen des Diakonischen Werks unterstützen und begleiten. Gerade auch unter Corona-Bedingungen haben viele von ihnen gezeigt, mit wieviel Ideenreichtum und mit welcher Flexibilität sie helfen und mit anpacken. Ob in der Flüchtlingsarbeit, bei der Nachbarschaftshilfe, im Kinderkaufhaus Plus, am Rheinauer Mittagstisch, im Hospizdienst, am Diakoniepunkt Konkordien oder bei der Beratungsstelle Amalie: Die Ehrenamtlichen identifizieren sich mit „ihrer“ Einrichtung, die Arbeit dort wird zu einem wichtigen Bestandteil ihres Lebens.

Treffen im Café Ehrenamt – ein reger Austausch

 

„Wir können Ihnen gar nicht genug danken“, sagt Michael Graf, Direktor des Diakonischen Werks Mannheim, anlässlich des Cafés Ehrenamt. Zweimal im Jahr treffen sich die Ehrenamtlichen im Café Ehrenamt im Haus der Evangelischen Kirche in Mannheim, um sich auszutauschen. Diesmal unter entsprechenden Hygienebedingungen und Abstandsregelungen. Die Ehrenamtlichen erzählen von ihrer Freude und dem Glück, das sie bei Ihrer Arbeit erleben, von der Dankbarkeit, die sie von den Menschen zurückbekommen. Die ehrenamtliche Tätigkeit bereichert ihr Leben, da waren sich alle einig. Doch nicht immer ist alles rosig, einige berichten von Behördengängen mit Klient*innen, die oft frustrierend sind, von zu viel Bürokratie und der Ablehnung ihres Engagements – gerade in der Flüchtlingsarbeit – im eigenen Bekanntenkreis. Das Schicksal der Menschen, die sie betreuen, nehmen viele oft mit nach Hause. „Mich beschäftigt das dann so sehr“, erzählt eine Ehrenamtliche, „mir tun die Menschen so leid, da kann ich mich schlecht abgrenzen.“

Weiterbildungen und Seminare für Ehrenamtliche

 

Das diakonische Werk Mannheim bietet für Ehrenamtliche in den unterschiedlichen Bereichen Weiterbildungen, Seminare und Supervision an. „Zunächst führen wir Gespräche“, erläutert Maria Hüttner, Beauftragte für das Ehrenamt im Diakonischen Werk. „Wir beraten und arbeiten die Interessierten dann in die verschiedenen Bereiche ein“, ergänzt sie. Oft sind es ältere Menschen, die sich auf die bevorstehende Rente vorbereiten und nach einer sinnvollen Aufgabe suchen. Oft wenden sich aber auch ganz junge Menschen an Maria Hüttner, Schüler*innen und Studierende, die helfen wollen. „Eines ist sicher“, sagt Maria Hüttner, „das Ehrenamt verändert die Menschen“. Es erweitert den Horizont, hilft, sein eigenes Leben anders zu betrachten und viele finden im Ehrenamt auch neue Freunde. Fek

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