Bezahlbaren Wohnraum fördern

Diakonie ruft Landesregierung zu raschem Handeln auf

Die Diakonie Baden verlangt deutliche Anstrengungen für mehr bezahlbaren Wohnraum auf Landesebene.

Die jüngst veröffentlichten Zahlen zum Bestand an Sozialwohnungen auf Bundesebene seien alarmierend, sagte Vorstandsvorsitzender Urs Keller. Es sei Aufgabe der Landesregierung, für Baden-Württemberg eine Trendwende einzuleiten.

Keller sagte, Grün-Schwarz müsse sich am eigenen Anspruch messen lassen. Im Koalitionsvertrag habe die Landesregierung die Schaffung ausreichend bezahlbaren Wohnraums als die soziale Frage der Gegenwart bezeichnet. Das sei vollkommen richtig. Die jüngsten Zahlen zeigten nun, wie dringlich der Handlungsbedarf sei.

Mehrere Medien hatten heute unter Berufung auf das Bundesinnenministerium berichtet, dass die Zahl der Sozialwohnungen in Deutschland im vergangenen Jahr erneut gesunken ist. So seien 2020 rund 26.400 Sozialwohnungen weniger zu mieten gewesen als im Jahr zuvor. Das entspreche einem Rückgang von etwa 2,3 Prozent. Insgesamt habe es 2020 bundesweit nur noch 1.129.000 Sozialwohnungen gegeben. Quelle: Diakonie Baden/Ch. Könemann

 

Keller sagte, der Bau bezahlbaren Wohnraums müsse finanziell deutlich mehr gefördert werden. Auch dazu habe die Landesregierung entsprechende Programme angekündigt. Keller mahnte, niemand solle in Aktionismus verfallen. Das Thema müsse konsequent und nachhaltig angegangen werden. Allerdings zeigten die aktuellen Zahlen, dass keine Zeit zu verlieren sei und es immensen Handlungsbedarf gebe. Ausreichend bezahlbarer Wohnraum habe auch hohe Bedeutung für den sozialen Frieden im Land.

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