Ukraine-Krise: Hilfe für die Leidtragenden des Kriegs    

Dekanstellvertreterin Anne Ressel: Geldspende effektivste Form der Hilfe

Die Ukraine-Krise ruft große Betroffenheit hervor, auch bei den Menschen Mannheims wächst die Bereitschaft Hilfe leisten zu wollen, Sachspenden oder gar Wohnraum anbieten zu können.

In einer persönlichen Ansprache an die Mitglieder der Gemeinden, die Synodale und die Mitarbeitenden von Kirchenverwaltung und Diakonischen Werk, aber auch bei der Mannheimer Öffentlichkeit bedankt sich die Dekanstellvertreterin Anne Ressel für die enorme Hilfsbereitschaft, die Solidarität und Mitmenschlichkeit der Menschen, ihr bewusstes Engagement gegenüber ihren Nachbarn in der Ukraine. Gleichzeitig weist sie darauf hin, auf Anraten auch der großen Dachverbände von Caritas und Diakonie von Sachspenden abzusehen. Geldspenden seien derzeit die effektivste Form der Hilfe. Laut Aussagen der Diakonie Katastrophenhilfe seien die Partner in der Ukraine vor Ort bereits tätig, aber vor allem überlastet aufgrund der vielen Busse und LKWs mit Sachspenden. Es sei laut Aussagen der Organisation zu viel an Spenden, um es vor Ort logistisch lösen zu können, zu lagern und bedarfsgerecht zu verteilen.


Diakonie-Katastrophenhilfe:

Kontoverbindung:
Evangelische Bank,

IBAN: DE68520604100000502502

BIC: GENODEF1EK1

Weitere Informationen unter: https://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spende/ukraine

Die Evangelische Kirche und ihr Diakonisches Werk haben bereits am vergangenen Sonntag in den Gottesdiensten begonnen, für die Diakonie-Katastrophenhilfe zu sammeln.

Ankommen in Mannheim

Mannheim werde sich auf das Ankommen von schutzsuchenden Familien, vor allem Frauen und Kindern, vorbereiten müssen, so Anne Ressel weiter. „Laut Aussagen unserer Kollegen und Kolleginnen sind die Kleiderlager unseren DiakoniePunkten gut gefüllt und bestens ausgestattet lokal Hilfe zu leisten.“ Auch Wohnungsangebote, Angebote über freie Zimmer, Kirchenräumen oder Gemeindesäle versuche man gemeinsam mit der Stadt Mannheim zu koordinieren.

Schweigemarsch mit Friedenskundgebung am 5. März


Am Samstag, 5. März beginnt um 16:30 Uhr auf dem Alten Messplatz ein Schweigemarsch über die Breite Straße bis zum Ehrenhof des Mannheimer Schlosses. Bei der dortigen Friedenskundgebung gibt es mehrere Wortbeiträge. Dekanstellvertreterin Pfarrerin Anne Ressel wird für die Evangelische und die Katholische Kirche Mannheim sprechen. Foto: © Vadim Ghirda/ picture alliance/AP. (JeLa)

  

 

 

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