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Pflegebonus ist ein wichtiges Signal, reicht aber nicht

Diakonie-Sozialstation zur geplanten Corona-Prämie

Die Pandemie hat in der Alten- und Gesundheitspflege Mitarbeitenden einiges abverlangt. Für ihre Leistungen sollen sie laut Regierungsaussagen am vergangenen Montag einen Bonus von bis zu 550 Euro erhalten.

 „Natürlich haben auch unsere Mitarbeitende in den vergangenen Monaten und insgesamt zwei Jahren mit und unter Corona an der „Front“ hart gearbeitet.“, sagt Diakonie-Sozialstation Geschäftsführerin Jessika Tirandazi. Die Pflege sei nun mal physisch und psychisch sehr belastend und die mentale Belastung durch Corona sei deutlich gestiegen, bestätigt auch sie. „Die Arbeit ist wertvoll und daher begrüße ich es, dass die Mitarbeitenden einen Bonus erhalten sollen. Allerdings muss auch irgendwann über die Anpassung der Rahmenbedingungen gesprochen werden.“, so Tirandazi weiter.

Bessere Rahmenbedingungen

Die Rahmenbedingungen müsse man endlich ändern und entsprechend der Belastung, denen die Pflegekräfte tagtäglich ausgesetzt sind, anpassen. Das könne, so Tirandazi, in Form von zusätzlichem Urlaub oder verkürzter Wochenarbeitszeit stattfinden. Sonst habe man über kurz oder lang keinen deutlichen Motivationsschub zu erwarten. Eine Prämie sei allerdings kein Ersatz für nachhaltige Förderung in der Pflege.“ (JeLa)

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