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Internationaler Frauentag: Schauspielerin Andrea L´Arronge versteigert Filmrequisiten aus SOKO Kitzbühel

Erlös geht an Amalie

Mit der letzten Staffel Soko Kitzbühel ging wahrhaftig eine Ära zu Ende. Andrea L´Arronge nimmt das als Amalie-Unterstützerin zum Anlass. Pünktlich zum Internationalen Frauentag versteigert sie unter dem Titel „Soko Amalie“ Requisiten aus zwanzig Jahren Seriendreh.

Angeboten werden die rund 25 Kleidungsstücke ab dem 11. März auf der internationalen Plattform Ebay Charity. Kleider, Jacken, Schuhe und Taschen, aber auch ein Original-Drehbuch und DVDs werden dabei sein. Der gesamte Erlös geht an Amalie, der Beratungsstelle für Frauen in der Prostitution. „In zwanzig Jahren Soko Kitzbühel hat sich bei mir eine Menge angesammelt, das möchte ich gerne versteigern und Amalie zugutekommen lassen“, sagt Andrea L´Arronge, die seit etwa einem Jahr im Dienst von Amalie, wie sie selbst sagt, stehe und sich der Arbeit von Amalie und den Frauen stark verbunden fühle. „,Frauenrechte sind Menschenrechte´, das hat bereits unsere Namensgeberin Amelie Struve gesagt – eine Aussage, die hochaktuell ist und uns veranlasst auch am diesjährigen Internationalen Frauentag aufmerksam zu machen. Wir danken Andrea für die große Unterstützung und ihr Engagement“, sagt Amalie-Leiterin Astrid Fehrenbach.

Vom Original-Drehbuch bis zum Cowboy-Stiefel

Astrid Fehrenbach freut sich als sie die Fundstücke aus zwanzig Jahren Dreh begutachtet. Anna Muth vom Leo-Club Schwetzingen und Ehrenamtliche von Amalie bereiten die Auktion vor. Dabei bietet die Aktion besondere Serienandenken. Versteigert werden zum Beispiel ein Cocktail-Kleid oder Cowboy-Stiefel, aber auch von Andrea L´Arronge handsignierte Soko-Kitzbühel DVDs. Für die Auktion ist die als Gräfin Schönberg bekannte Schauspielerin persönlich nach Mannheim angereist. „Es war ein wunderbarer Nachmittag mit Andrea, wir haben viel gelacht und ihren Geschichten gelauscht, die sie uns aus den vielen letzten Jahren Drehzeit erzählt hat“, bestätigt Anna Muth. Der Leo-Club Schwetzingen unterstützt Amalie seit 2020.

Der Erlös kommt vollständig der Beratungsstelle zugute. Mit den Spenden möchten die Sozialarbeiterinnen von Amalie in Not geratenen Frauen eine neue Perspektive außerhalb der Prostitution ermöglichen. Die Aktion will aber auch ein deutliches Zeichen für die Rechte von Frauen setzen. „Wir wollen zeigen, dass es für die Hilfe suchenden Frauen einen Rückhalt in der Gesellschaft gibt, dass es Menschen gibt, die an sie denken und ihre Rechte einfordern“, sagt Astrid Fehrenbach.

Die bekannte Amalie-Handtaschenaktion – eine Benefizveranstaltung gemeinsam mit dem Deutschen Frauenring - die alljährlich und immer anlässlich des Internationalen Frauentags stattfindet wird 2022 aus Pandemiegründen auf den 24. Juni verschoben.

Die 2013 gründete Beratungsstelle Amalie berät in Mannheim Frauen, die in der Prostitution arbeiten oder aussteigen möchten. Aufgrund der prekären Armutssituation von vielen Frauen bietet Amalie Beratung, Begleitung, medizinische Grundversorgung und Ausstiegshilfen an. Amalie wird finanziert durch die Stadt Mannheim, das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg, das Diakonische Werk Mannheim und nicht zuletzt durch Spenden. Infos unter: www.amalie-mannheim.de. Foto: Hyp Yerlikaya. (JeLa)

 

 

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