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Pressemeldungen

Demenz braucht Geduld und Einfühlungsvermögen

Diakonie-Sozialstation Mannheim nimmt Stellung am Welt-Alzheimertag

Abermals sind in den vergangenen Wochen die Zahlen, der an Corona erkrankten, gestiegen. Ein großer Teil der Bevölkerung ist zwar geimpft, ältere Menschen allen voran.

Auflagen für den Alltag, wie Abstand halten und Maske tragen, sind nach wie vor wichtig. Wie gehen an Demenz Erkrankten mit der Situation um? Sie gehören zu einer Personengruppe, die in besonderer Weise von anderen abhängig sind, ihre Nähe brauchen. Weltweit sind mehr als 50 Millionen Menschen von Demenzerkrankungen betroffen, in Deutschland gibt es rund 1,6 Millionen Demenzkranke. Am 21. September, dem Welt-Alzheimertag möchte die Diakonie-Sozialstation erinnern, in welcher Situation diese Menschen stecken. Was können Angehörige und betreuende Personen beim Umgang mit an Demenz erkrankten Personen im Zusammenhang mit Corona beachten?

Corona? Eine abstrakte Information für Demenzerkrankte 

Besonders im Pflegeberuf, der sehr körperlich ist, führte die Pandemie zu besonderen und vielen Einschränkungen. Auf der einen Seite stieg die Angst vor Ansteckung, auf der anderen das Nichtverständnis, warum viele Kontakte nicht mehr möglich sind. So taten sich gerade an Demenz Erkrankte im letzten Jahr schwer zu verstehen, was das für den Alltag bedeutet. Für viele wirkt es verstörend. „Manche Kunden haben mich mit Maske gar nicht mehr erkannt“, berichtet eine Pflegekraft der Diakonie-Sozialstation Mannheim. Es sei unheimlich belastend gewesen und traurig, nicht einmal mehr ein Lächeln schenken zu können, sagt eine andere Pflegekraft.

"Die Corona-Situation ist für Menschen, die an Demenz erkrankt sind, besonders abstrakt", berichtet Jessika Tirandazi, Geschäftsführerin der Diakonie-Sozialstation Mannheim. Weniger soziale Kontakte, der Wegfall von Gruppenaktivitäten, wie die der Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz, können akute Verschlechterung ihres Zustands auslösen, so Tirandazi weiter. Unruhe, zunehmende Verwirrtheit und schlimmstenfalls auch Aggressivität, gehen damit einher.

"Wichtig sind Geduld zu bewahren und Einfühlungsvermögen im Umgang mit an Demenzerkrankten zu beweisen. Darüber hinaus sollte man stressige Situationen versuchen zu vermeiden. Auch eine feste Routine in den Tagesabläufen schafft Ruhe und den Erkrankten eine gewisse Sicherheit."

Über eine 1:1 Betreuung in der Häuslichkeit unterstützt die Diakonie-Sozialstation Mannheim der an Demenz erkrankten Menschen. Auch wenn gegenwärtig eine Heilung der Krankheit nicht möglich ist, kann so durch medizinische Behandlung, Beratung, soziale Betreuung, fachkundige Pflege und vieles mehr den Kranken und ihren Angehörigen geholfen werden. 

Haben Sie Fragen oder brauchen Sie Hilfe? Kontakt und Informationen: Jessika Tirandazi, Tel. 0621/1689-200, E-Mail: pflege@diakonie-mannheim.de, www.sozialstation-mannheim.de. (JeLa)

 

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Jessica Lammer
Pressereferentin
Stabsstelle Presse und Kommunikation

Haus der Evangelischen Kirche
M1, 1a
68161 Mannheim

Telefon: 0621 / 28 000 - 304

E-Mail: presse@diakonie-mannheim.de

 

Andrea Berghaus
Assistenz
Stabsstelle Presse und Kommunikation
Haus der Evangelischen Kirche
M1, 1a
68161 Mannheim

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