Unsere Pressestelle ist für Medienvertreterinnen und Medienvertreter gerne da. Wir beantworten Ihre Anfragen  und unterstützen bei der Vermittlung vor Ort. 

 

 

Pressemeldungen

Zehn Jahre Kernzeitbetreuung beim Diakonischen Werk Mannheim

Kindern Raum und Zeit zur freien Entfaltung schenken

Familien unterstützen, Kindern Raum für Bewegung, gemeinsames Spiel und Kreativität bieten. 

Im Herbst 2011 startete das Diakonische Werk ein Pilotprojekt: An zwei Schulen in Käfertal richtete es je eine Betreuungsgruppe für Grundschüler ein. Hintergrund damals wie heute: der dramatische Mangel an städtischen Hortplätzen. Man machte gute Erfahrungen nach dem Prinzip mit „In Erziehung erfahrenen Personen“ zu arbeiten, das sei schnell klar gewesen. Es entstanden also weitere Standorte, erzählt Abteilungsleiterin Margret Stein-Geib heute. „Die Nachfrage war von Anfang an sehr groß“, bestätigt auch Claudia Dohr, Koordinatorin der Kernzeitbetreuung an der Käfertal– und Alfred-Delp-Schule. Zehn Jahre später betreut die Diakonie an mittlerweile acht Standorten mit über 60 Mitarbeitenden rund 300 Mannheimer Grundschulkinder in über 20 Gruppen täglich. „Der Alltag moderner Familien ist oft genug ein Kraftakt. Eine schöne, aber auch anstrengende tägliche Herausforderung. Insbesondere Familien mit wenig Einkommen oder mit geringerer Qualifikation haben es deutlich schwerer, Beruf und Familie in Einklang zu bringen. Sie brauchen eine förderliche Familienpolitik wie zum Beispiel die Ganztagsbetreuung in Kitas und Schule“, betont Margret Stein-Geib.

Das Prinzip: „In Erziehung erfahrene Personen“, das „Sprungbrett“ ins Berufsleben

Die Kernzeitbetreuung der Diakonie bedeutet mehr als „nur“ Betreuung in den Randzeiten des Schulunterrichts: sie bietet viel Spiel, Spaß, Bewegung, regelmäßig Ausflüge in die städtischen Parks. „Die Kinder erfahren bei uns sehr viel Empathie und Kreativität, gerade weil die Mitarbeitenden vielfältige Kompetenzen und Erfahrungen mitbringen.“, erzählt Margret Stein-Geib. Jede Mitarbeiterin bringe eigene Stärken und Interessen ein. Und so bunt und unterschiedlich die Gruppenräume gestaltet sind, so verschieden und vielfältig sei auch das Programm für die Kinder. „Die Arbeit in der Kernzeitbetreuung war für mich der geeignete Einstieg in das Berufsleben“, erzählt eine zweifache Mutter, die als „in Erziehung erfahrene Person“ an der Alfred-Delp-Schule arbeitet. Ihr Sohn erhielt einen Platz in der Betreuung, sie übernahm zur gleichen Zeit die Frühschichten in der Schule. Als Mutter habe sie Erfahrung, gemeinsam zu basteln, Bücher zu lesen oder auf Ausflüge zu gehen. Pädagogisches Know-How, fachliche Unterstützung und Feed-Back erhält sie regelmäßig vom Koordinationsteam, bestehend aus Sozialpädagoginnen. Workshops zum Thema „Erste Hilfe“ oder „rechtliche Grundlagen“ stehen  regelmäßig zur Verfügung, weitere Fortbildungsangebote orientieren sich am Betreuungsalltag. So gelinge dank der pädagogischen Begleitung durch Fachkräfte der Quereinstieg nach der Familienphase. „Vielfältige Teilzeitmodelle lassen genügend Raum für die Verbindung von Familie und beruflichem Tun“, erzählt Margret Stein-Geib.  

Mutige Pionierleistung

Die Kernzeitbetreuung sei ein Segen für viele Mannheimer Familien: Verlässlich und pädagogisch gut aufgestellt. „Was das Diakonische Werk vor 10 Jahren als mutige Pionierleistung gestartet hat, ist heute in der Mannheimer Schullandschaft unverzichtbar geworden und ein gelungenes Modell auch für die zukünftige Gestaltung der Ganztagessschulen.“ sagt Dekan Ralph Hartmann. „Der Ausbau von geeigneten Betreuungsangeboten wird Kommunen in Zukunft mehr fordern als sonst, doch ohne die Unterstützung des Bunds funktioniert das nicht,“ sagt Diakonie-Direktor Michael Graf. Gerade die Pandemie habe die Eltern mehr gefordert als sonst. Eltern dürfen nicht im Regen stehen gelassen werden. Die Regierung müsse unterstützen, anderenfalls sinke auch die Qualität des Betreuungsangebots und bedeute eine zusätzliche Belastung für Beschäftige in der Kindertagespflege und für Eltern. 

Wertvoller Beitrag für die Familien Mannheims

Bürgermeister Grunert spricht seine Glückwünsche anlässlich des Jubiläums aus: „Die Stadt Mannheim bedankt sich für die gute Zusammenarbeit in den letzten zehn Jahren. Das Diakonische Werk leistet einen wertvollen Beitrag für Familien, Elternteile und vor allem für die Kinder unserer Stadtgesellschaft. Diese verlässliche Partnerschaft verleiht allen Beteiligten Stabilität und vor allem einen optimistischen Blick in die Zukunft mit den uns bevorstehenden Herausforderungen.“ Das Diakonische Werk führt seit 2011 im Auftrag der Stadt Mannheim Betreuungsangebote an Mannheimer Grundschulen durch. Die Kernzeitbetreuung ist organisatorisch beim Diakonischen Werkes Mannheim in der Abteilung „Kinder, Jugend, Familie, Bildung“ angesiedelt. Aufgrund eines großen Mangels an Hortplätzen, den die Stadt Mannheim nicht mehr abdecken konnte, wurde die Kernzeitbetreuung 2011/12 als Pilotprojekt gestartet. Insgesamt 60 „in Erziehung erfahrene Personen“, unterstützt durch pädagogische Fachkräfte, kümmern sich derzeit um die Betreuung von Grundschulkindern an acht Grundschulen: Albrecht-Dürer-Schule, Alfred-Delp-Schule, Brüder-Grimm-Schule, Gustav-Wiederkehr-Schule, Johann-Peter-Hebel-Schule, Käfertal-Schule, Luzenberg-Schule und Waldhof-Grundschule. 


2016 erhielt das Projekt den „Diakoniepreis“, der mit 4.000 Euro dotiert war. 2017 wurde der Kernzeitbetreuung das Prädikat „familienbewusstes Unternehmen“ verliehen. (JeLa).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mutige Pionierleistung

Wertvoller Beitrag für die Familien Mannheims

 

Bürgermeister Grunert spricht seine Glückwünsche anlässlich des Jubiläums aus: „Die Stadt Mannheim bedankt sich für die gute Zusammenarbeit in den letzten zehn Jahren. Das Diakonische Werk leistet einen wertvollen Beitrag für Familien, Elternteile und vor allem für die Kinder unserer Stadtgesellschaft. Diese verlässliche Partnerschaft verleiht allen Beteiligten Stabilität und vor allem einen optimistischen Blick in die Zukunft mit den uns bevorstehenden Herausforderungen.“

 

[ zurück ]

______________________________________________________

Ältere Meldungen finden Sie in unserem Archiv

 

Kontakt

 

Jessica Lammer
Pressereferentin
Stabsstelle Presse und Kommunikation

Haus der Evangelischen Kirche
M1, 1a
68161 Mannheim

Telefon: 0621 / 28 000 - 304

E-Mail: presse@diakonie-mannheim.de

 

Andrea Berghaus
Assistenz
Stabsstelle Presse und Kommunikation
Haus der Evangelischen Kirche
M1, 1a
68161 Mannheim

Telefon: 0621 / 28 000 - 102

Email: Andrea.Berghaus@ekma.de


 

Diakonisches Werk Mannheim
Diakoniestiftung Mannheim

 

Diakonie in Mannheim

Die Diakonie in Mannheim

Hier finden Sie weitere diakonische Einrichtungen.

Service und Information:

Folge uns auf Facebook folge uns auf Facebook

Brot für die Welt Diakonie Katastrophenhilfe